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Gesundheit


Formular E 111

Wer in einem EU-Land ärztliche Behandlung braucht und das Formular E 111 vorweisen kann, ist fein raus: Er muss die Kosten nicht mehr wie bis anhin vorstrecken und bezahlt höchstens noch den Selbstbehalt, der auch für Einheimische gilt. Das Formular E 111, in der Regel gültig für ein Kalenderjahr, muss man bei seiner Krankenkasse anfordern.
Es passiert glücklicherweise selten - aber es kommt vor: Man erkrankt oder verunfallt in den Ferien, braucht einen Arzt oder muss sich gar in Spitalpflege begeben. Bei Reisen in EU­und EFTA-Länder* hilft das Formular E 111 -zwar nicht gegen die Beschwerden, wohl aber gegen finanziellen Ärger und bürokratische Probleme. Wird nämlich dieses Formular vorgewiesen, rechnen der behandelnde Arzt bzw. das Spital über eine Koordinationsstelle direkt mit der Schweizer Krankenkasse bzw. mit dem Arbeitgeber (bei Unfall) ab. Der Patient zahlt allenfalls den Selbstbehalt, der auch für Einheimische gilt. Ohne das Formular E 111 muss der Patient die Kosten für die Behandlung wie bis anhin vorstrecken und später mit der Kasse abrechnen

Extras kosten extra
Anspruch besteht auf alle dringend benötigten medizinischen und pflegerischen Leistungen, die vor Ort erbracht werden müssen und keinen Aufschub dulden. Nach wie vor an Ort und Stelle zu bezahlen sind Sonderwünsche wie beispielsweise ein Einzelzimmer oder die Konsultation von Privatärzten. Keinen Anspruch auf Versicherungsleistungen hat, wer extra zum Zweck der medizinischen Behandlung ins Ausland fährt

Frühzeitig bestellen
Das Formular E 111 kannst du bei deiner Krankenkasse bestellen. Es gilt jeweils nur für ein Kalenderjahr. Danach muss ein neues Exemplar angefordert werden.

* Belgien, Dänemark, Deutschland, Griechenland, Spanien, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Österreich, Finnland, Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweden.

Prüfe vor dem Reisebeginn deinen Versicherungsschutz

  • Ist die Deckung ausreichend bzw. verhältnismässig? In manchen Ländern (z.B. USA, Kanada) sind Arzt- und Spitalbehandlungen teurer als in der Schweiz. Sprich deshalb mit deiner Krankenkasse über das Reiseziel und lass dir erklären, welche Kosten gedeckt bzw. nicht gedeckt sind. Schliesse bei Bedarf einen Zusatzversicherung für die Dauer der Reise ab.


  • Sind die Kosten für einen allfälligen medizinischen Rücktransport in die Schweiz gedeckt?


  • Benötigst du eine Annullationskostenversicherung? Sie kommt für die Kosten auf, wenn du deine Ferien wegen Krankheit oder Unfall nicht antreten kannst oder wenn dir am Ferienort deswegen finanzielle Umtriebe entstehen (Umbuchungskosten, Verlängerung des Aufenthaltes wegen Transportunfähigkeit usw.). In manchen Ferienversicherungen und Schutzbriefen ist die Annullationskostenversicherung bereits enthalten. Ich empfehle den ETI-Schutzbrief vom TCS.



Richtig beladen

Prüfe dein Gepäck

Die richtige Gewichtsverteilung ist ein nicht zu unterschätzender Faktor für Fahrstabilität und Fahrsicherheit. Hier die wichtigsten Punkte für sicheren Fahrspass mit Gepäck:

  • So wenig wie möglich mitnehmen und unbedingt das zulässige Gesamtgewicht der Maschine (s. Fahrzeugausweis) beachten.


  • Gabel- bzw. Federbeineinstellung der höheren Beladung anpassen. Reifenluftdruck (siehe Betriebsanleitung) erhöhen.


  • Das ursprüngliche Gleichgewicht der unbeladenen Maschine möglichst wenig verändern. Das heisst, Gepäck nahe an den Schwerpunkt, Vorderrad nicht zu sehr entlasten, schwere Gegenstände (z. B. Werkzeug oder Fotoausrüstung) am besten unten im Tankrucksack verstauen. Grundsätzlich sollte der Tankrucksack bei der Beladung Vorrang vor Koffern haben.


  • Nichts an Lenker oder Gabel befestigen. Dies macht die Maschine unhandlich und kann ganz schnell zu gefährlichem Lenkerflattern führen.


  • Gepäckstücke so verstauen, dass Fahrer/in und Beifahrer/in in ihrer Bewegungsfreiheit nicht zu sehr eingeschränkt werden. Vor allem dürfen durch einen vollen Tankrucksack Lenkereinschlag und Sicht auf die Instrumente nicht beeinträchtigt werden.


  • Besonders prall bepackte Rucksäcke zwingen dem Träger häufig eine unbequeme Sitzhaltung auf, die zu schnellerer Ermüdung führt.


Koffer und Topcase nicht überladen (Hersteller-Angaben beachten!). Beide Seitenkoffer möglichst gleich schwer beladen, schwere Sachen nach unten. Viele Hersteller geben nur geringe Zuladungen für ihre Koffer an, die aber beachtet werden sollten. Gleiches gilt für Angaben zur Höchstgeschwindigkeit mit Koffern. Gepäckstücke gut befestigen und sichern und darauf achten, dass nichts flattern kann.


Copyright © by buergisser consulting -  all rigths reserved -  Last Update: 08.12.2016
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